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| Abnehmen: Weniger Kilos bedeutet weniger Risiko
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Viele Bluthochdruckpatienten schleppen zu viele
Pfunde mit sich rum. Vorbeugen bedeutet deshalb auch, das Gewicht
zu reduzieren.
Etwa 80 Prozent aller Bluthochdruckpatienten leiden
unter Übergewicht. Damit ist eines ganz klar die wichtigste
nichtmedikamentöse Maßnahme heißt: Übergewicht
reduzieren! Ob Ihr Gewicht o.k. ist oder ob Sie überflüssige
Pfunde mit sich herumschleppen, können Sie schnell anhand des
Body-Mass-Index (BMI) überprüfen. Dieser Körpermassenindex
liefert eine Kennzahl für die Körpermasse. Er berechnet
sich nach der Formel:
Körpergewicht / (Körpergröße)2
Beispiel: Sie wiegen 71 kg und sind 1,69 m groß:
71 : (1,69 * 1,69) ergibt einen BMI von 24,86.
Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen an, in welchem Bereich
Ihr Gewicht liegt:
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BMI |
| Untergewicht |
< 20 |
| Normalgewicht |
20 - 24,9 |
| Übergewicht |
25 - 29,9 |
| Starkes Übergewicht, Fettsucht, (Adipositas) |
30 - 39,9 |
| Krankhaftes Übergewicht, extreme Fettsucht |
> 40 |
Ein paar überflüssige Pfunde abzuspecken,
gelingt Ihnen am besten durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung
in Verbindung mit einem regelmäßigen Bewegungsprogramm.
Wenn Sie weniger Kalorien aufnehmen als Sie benötigen, können
Sie pro Monat locker ein bis zwei Kilo abnehmen. Schon eine Gewichtsabnahme
von fünf Kilogramm senkt den oberen (systolischen) Blutdruckwert
um etwa zehn mmHg und den unteren (diastolischen) um fünf.
Ein leicht erhöhter Blutdruck kann so allein durch eine Gewichtsabnahme
von fünf bis zehn Kilogramm auf Normalwerte gebracht werden.
Von aufwendigen Diäten oder radikalen Hungerkuren ist jedoch
dringend abzuraten. Zum einen wird die Nährstoffversorgung
des Körpers dadurch nicht sichergestellt, zum anderen bewirkt
der Jojo-Effekt, dass mühsam abgehungerte Pfunde schnell wieder
drauf sind.
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