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Was tun?

Patienten mit Bluthoch- druck: Täglich maximal 6 g Kochsalz

Für Gesunde wie Hochdruckpatienten stellt sich da die Frage: Was soll man eigentlich tun? Wieviel Salz darf man zu sich nehmen, ohne dass es gesundheitsschädigend wirken könnte?

Statistiker haben ermittelt, dass wir täglich durchschnittlich etwa 10 - 12 g Kochsalz verzehren. Das ist mehr als doppelt so viel, wie wir eigentlich benötigen. Deshalb empfiehlt die Deutsche Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes e.V. schon von klein auf sparsam mit Kochsalz umzugehen und so das Risiko für Bluthochdruck zu vermindern. Dies gilt vor allem für Menschen, in deren Familien bereits Bluthochdruck vorkommt, also eine erbliche Belastung angenommen werden kann. Der Kochsalzverbrauch gesunder Menschen soll bei etwa 8 g pro Tag liegen.

Bluthochdruck-Patienten rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Kochsalzzufuhr auf bis zu 6 g (ca. 2,4 g Natrium) pro Tag zu beschränken. Auf kochsalzreiche Lebensmittel und Speisen solle man verzichten (z. B. Konserven, Fertiggerichte, gepökelte Fleischerzeugnisse, gesalzene Nüsse, Salzgebäck). Speisen sollten ohne Salz zubereitet und dafür Küchenkräuter und salzfreie Gewürze verwendet werden. Zu bevorzugen sind natriumreduzierte (Natriumgehalt von 250-500 mg pro 100 g) und natriumarme Lebensmittel (Natriumgehalt bis 120 mg pro 100 g).

Allerdings weisen die Experten darauf hin, dass die Verringerung des Kochsalzes nur dann wirklichen gesundheitlichen Vorteil bringt, wenn sie von weiteren Maßnahmen begleitet wird: Reduktion von Übergewicht, Einschränkung des Alkoholkonsums, Steigerung der körperlichen Aktivität und Abbau von für den Blutdruck schädlichem chronischem Streß.

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