Bewusster genießen
Übergewicht reduzieren
Ernährung umstellen
Kochsalz & Bluthochdruck
Genussmittel
Körperlich aktiv werden
Seele im Lot
  Belastungen abbauen
  Risikofaktor Stress
  Tipps zur Stressbewältigung
Regelmäßige Kontrolle
Mit Bluthochdruck reisen
Bluthochdruck und Sport
  Pfeillogo von Provas      UCB Pharma GmbH
    Ärzte/Apotheker  Broschüren 
 

Risikofaktor Stress

Negativen Stress durch Entspannung abbauen

Stress kann sich negativ auf die Blutdruckwerte auswirken. Wer ständig unter Strom steht, sollte auf die Bremse treten - der Gesundheit zuliebe.

Ärger, Hektik, Überforderung, Lärm oder Angst - Dauerstress kann den Blutdruck in die Höhe treiben und damit auch einen bereits bestehenden Bluthochdruck verschlechtern. Dabei ist Stress an sich gar nichts Negatives. Er dient dem Menschen als Antrieb, um seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten bzw. zu verbessern (Eustress). Werden die Anforderungen allerdings zu groß und lassen sich auf Dauer nicht mehr bewältigen, hat Stress einen negativen Einfluss auf die Gesundheit (Disstress). Die jeweilige Belastbarkeitsgrenze ist individuell verschieden. Was den einen total stresst, spornt den anderen dagegen nur an.

Bei jeder Stresssituation läuft in unserem Körper ein Reiz-Reaktions-Schema ab. Energiereserven werden kurzfristig in Form von Zucker mobilisiert und das Reaktionsvermögen stark erhöht. Ein Mechanismus, der unseren Urahnen zum Überleben diente, um in bedrohlichen Situationen zu kämpfen oder zu fliehen:

  • Das Vegetative (willentlich nicht beeinflussbare) Nervensystem wird aktiviert.

  • Der Stoffwechsel wird angekurbelt, und die Nebennieren schütten die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin aus.

  • Die Blutgefäße verengen sich.

  • Die Herzfrequenz nimmt zu, weil der Körper vermehrt Sauerstoff benötigt.

  • Blutdruck und Blutzuckerspiegel steigen an.

  • Die Blutgerinnung wird erhöht, so dass die Blutplättchen leichter zusammenkleben.

  • Zudem wird die Tätigkeit der Geschlechts- und Verdauungsorgane herabgesetzt, die Atmung beschleunigt, die Muskeln angespannt, und die Pupillen weiten sich.

In unserer hoch zivilisierten Welt ist es aber nicht mehr nötig, Probleme durch Flucht oder Angriff zu lösen. Häufig fehlen geeignete Ventile, den angestauten Stress abzubauen. Zudem sind die Stressauslöser zahlreicher geworden. Dazu gehören: Reizüberflutung, Zeit- und Leistungsdruck, zwischenmenschliche Konflikte im Privat- und Berufsleben, Lärm, Bedürfnisentzug wie Schlafmangel, aber auch körperliche Reaktionen aufgrund von Genussmittel- oder Drogenmissbrauch.

Auf eine Stressphase sollte immer eine Phase der Entspannung folgen, damit Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Durch Stressfaktoren, die nicht abgebaut werden und dauerhaft auf den Menschen einwirken, steht der Körper im wahrsten Sinne des Wortes ständig unter Strom. Das natürliche Gleichgewicht gerät aus der Balance. Das kann im Laufe der Zeit zu schweren körperlichen und seelischen Krankheitssymptomen führen. Neben Erkrankungen des Immun- und Verdauungssystems, Stoffwechselstörungen oder Allergien können auch Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Folge sein. Deshalb ist es wichtig, die Stressspirale zu durchbrechen.

Links zum Thema

 
 

  Kontakt  Impressum  Home