 |
|
Hilfreich für die Wahl der geeigneten Sportart:
ein Belastungstest
© Hemera 1997-2002 |
Nach Angaben der Hochdruckliga dürfen und
sollten Patienten, deren systolischer (oberer) Wert zwischen 140
und 180 mmHg liegt und deren diastolischer (unterer) Wert niedriger
als 105 mmHg ist, sportlich aktiv sein.
Sind die Blutdruckwerte höher, ist Sport
weniger empfehlenswert und bei schwerer Hypertonie mit einem diastolischen
Blutdruck von mehr als 115 mmHg sogar kontraindiziert. Patienten,
die Medikamente einnehmen müssen, sollten von ihrem Arzt optimal
eingestellt sein und die verordneten Präparate regelmäßig
einnehmen.
Berücksichtigt werden muss immer auch, ob
durch den Bluthochdruck bereits Folgeschäden, z. B. am Herzen,
entstanden sind. Deshalb sollten Patienten körperliche Aktivitäten
nie in Eigeninitiative starten, sondern immer zuerst mit ihrem Arzt
darüber sprechen und eventuell mit ihm gemeinsam ein geeignetes
Bewegungsprogramm erarbeiten. Bevor Bluthochdruckpatienten mit ihrem
Training beginnen, sollte der Arzt neben einer allgemeinen Untersuchung
auch einen Belastungstest (Fahrradergometer, Ruhe-/Belastungs-EKG)
machen. So kann er die Reaktion der Blutdruckwerte bei sportlicher
Belastung abschätzen.
|