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| Die Gefäße: Je elastischer, desto besser
fließt das Blut |
In den Gefäßen wird das Blut durch
den Körper transportiert. Je freier diese Leitungen sind, desto
besser.
Das Gefäßsystem des Körpers arbeitet
ähnlich wie das unterirdische Röhren- und Leitungssystem
einer Stadt. Dort gibt es Wasser-, Abwasser-, Heizungs- und Stromleitungen
für die Anlieferung und die Entsorgung der lebensnotwendigen
Betriebsstoffe. Durch die Gefäße gelangen auch die für
den Körper wichtigen Betriebsstoffe (Sauerstoff, Nährstoffe)
dorthin (Organe, Körperzellen), wo sie gebraucht werden und
durch sie werden Abfälle (Stoffwechselschlacken) fortgeschafft.
Sie sind somit die Pipeline des Blutes. Je elastischer die Blutgefäße
sind und je weniger sie durch Ablagerungen (z. B. Fette oder Eiweiße)
an den Gefäßwänden eingeengt werden, desto besser
kann das Blut fließen. Man unterscheidet drei verschiedene
Arten von Blutgefäßen:
- Arterien. Sie transportieren sauerstoffreiches
Blut zu den Geweben und Organen.
- Venen. In ihnen fließt das sauerstoffarme
Blut zurück zum Herzen.
- Kapillaren. Es sind kleinste, haarfeine Gefäße,
nicht dicker als 0,01 Millimeter. Sie zweigen von Arterien
und Venen ab und ermöglichen den Austausch von Sauerstoff,
Kohlendioxid, Nährstoffen und Abfallprodukten zwischen
Blut und Gewebe.
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Der größte Teil unseres Gefäßsystems
besteht aus diesen Kapillaren. Würde man alle aneinander legen,
ergäbe das eine Strecke von ca. 90.000 Kilometern. Das ist
sage und schreibe zweimal der Umfang unserer Erde!
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