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Blutdruck-Regulation: Dafür sorgt ein spezielles
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Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System
ist sozusagen das Steuerungselement für den Blutdruck. Seitdem
man das weiß, kann man Bluthochdruck viel wirkungsvoller behandeln.
Die Höhe des Blutdrucks wird von verschiedenen
Faktoren beeinflusst. In erster Linie hängt der Blutdruck natürlich
von der Schlagkraft des Herzens ab. Je mehr Blut das Herz in die
Gefäße pumpt, desto höher ist der Blutdruck. Aber
auch der Durchmesser der Gefäße und damit der Widerstand,
der sich dem Blutstrom entgegenstellt sowie die Gesamtmenge des
zirkulierenden Blutes spielen eine wichtige Rolle. In Stresssituationen
ist das sympathische Nervensystem dafür verantwortlich, dass
der Blutdruck steigt.
Reguliert wird der Blutdruck über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System
und durch Angiotensin II, das zentrale Hormon in diesem System.
Angiotensin II hat zur Folge, dass sich die Gefäße verengen
und das sympathische Nervensystem aktiviert wird. Die nachfolgende
Freisetzung des Hormons Aldosteron aus der Nebenniere führt
dazu, dass die Wasser- und Blutmenge im Körper zunimmt. Alle
diese Faktoren lassen den Blutdruck ansteigen. Bei ständig
erhöhten Angiotensin-II-Spiegeln kann es daher leicht zu dauerhaftem
Bluthochdruck kommen.
Das Renin-Angiotensin-System bietet gerade deshalb
aber auch einen gezielten Angriffspunkt für blutdrucksenkende
Medikamente. ACE-Hemmer blockieren einen der Bildungswege für
Angiotensin II. Da dieses Hormon auch auf anderen Wegen entstehen
kann, werden die ungünstigen Wirkungen von Angiotensin II durch
ACE-Hemmer nicht vollständig verhindert.
Deshalb ist es viel wirkungsvoller, das Übel
direkt an der Wurzel zu packen und gezielt den Rezeptor zu blockieren,
an dem Angiotensin II seine Wirkungen entfaltet. Angiotensin II
kann auf diese Weise wesentlich besser unschädlich gemacht
werden. Dieses Prinzip verfolgen die AT1-Rezeptor-Blocker.
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