 |
|
Risiken: Spätfolgen bedrohen Unbehandelte
© teleDesign |
Bluthochdruck kann viele Organe schädigen
und erhebliche Spätfolgen wie zum Beispiel Herzschwäche
oder Nierenversagen nach sich ziehen. Wird ein zu hoher Blutdruck
früh genug erkannt und behandelt, lassen sich diese Spätfolgen
verhindern.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den
häufigsten Erkrankungen, weil ein unbehandelter Bluthochdruck,
der über längere Zeit besteht, erhebliche Folgeschäden
an verschiedenen Organen verursachen kann. Zu den direkten
Organschäden können gehören:
- Am Herzen: Herzmuskelschwäche, Herzversagen
und Herzrhythmusstörungen.
- Am Gehirn: Hirnblutung und Hirninfarkt. Werden
die Blutgefäße immer stärker eingeengt,
kann das Blut nicht mehr ungehindert fließen. Es kann
schließlich zu einem vollständigen Gefäßverschluss
kommen. Im Gehirn nennt man das Hirninfarkt (Schlaganfall)
besser bekannt ist jedoch der Herzinfarkt, bei dem
ein oder mehrere Herzkranzgefäße vollständig
verstopfen. Jeder fünfte Schlaganfall endet tödlich.
Bei vielen anderen bleiben Sprachstörungen oder Lähmungen
zurück.
- An den Nieren: Störungen der Nierenfunktion,
Nierenversagen.
|
Die Organschäden durch Arterienverkalkung (Arteriosklerose),
für die der Bluthochdruck eine Hauptursache darstellt, können
betreffen:
- Das Herz: Schmerzhaftes Engegefühl in der
Brust (Angina pectoris), Herzinfarkt.
- Das Gehirn: Gefäßbedingte Erkrankungen
mit Ausfällen verschiedener Hirnfunktionen, Nachlassen
der Leistungsfähigkeit des Gehirns.
- Die Beinarterien: Schwere Durchblutungsstörungen
mit Muskelschmerzen und nicht heilende Geschwüre, Gefäßverschluss.
Pro Jahr müssen in Deutschland vor allem bei
Rauchern 30.000 Gliedmaßen amputiert werden.
- Das Auge: Schäden an den Arterien der Netzhaut
mit Blutungen und Flüssigkeitsaustritt, Erblindung.
|
40 Prozent der Todesfälle bei unter 65-Jährigen
sind Folgen von Erkrankungen durch Bluthochdruck. Deshalb ist es
wichtig, dass ein Bluthochdruck frühzeitig erkannt und behandelt
wird. Bestimmte blutdrucksenkende Medikamente entlasten das Herz
und die Gefäße und schützen die Nieren. Eine Einbuße
der Lebensqualität ist somit kein unabwendbares Schicksal.
Der Patient fühlt sich besser, wird wieder leistungsfähiger
und erhält seine Lebensfreude zurück.
|