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| Lässt die Schlagkraft des Herzmuskels nach,
spricht man von Herzinsuffizienz |
Von Herzinsuffizienz (auch: Herzmuskelschwäche
oder Myokardinsuffizienz) spricht man, wenn die Schlagkraft des
Herzmuskels - und damit die Pumpleistung - nachlässt.
Eine ausreichende Versorgung von Organen, Muskeln
und Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff ist dann nicht mehr
gewährleistet. Gleichzeitig werden Abbauprodukte (CO2 = Kohlendioxid)
nur noch unzureichend entsorgt und belasten den Organismus.
In der überwiegenden Zahl der Fälle entwickelt
sich eine Herzmuskelschwäche über viele Jahre hinweg.
Die Hauptursachen sind:
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare
Herzkrankheit)
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis)
- Herzklappenfehler (Vitien)
- andere Schädigungen des Herzmuskels (Kardiomyopathien)
- Stoffwechselerkrankungen (wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen
oder Schilddrüsenerkrankungen)
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