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Was ist Herzinsuffizienz?

Lässt die Schlagkraft des Herzmuskels nach, spricht man von Herzinsuffizienz

Von Herzinsuffizienz (auch: Herzmuskelschwäche oder Myokardinsuffizienz) spricht man, wenn die Schlagkraft des Herzmuskels - und damit die Pumpleistung - nachlässt.

Eine ausreichende Versorgung von Organen, Muskeln und Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff ist dann nicht mehr gewährleistet. Gleichzeitig werden Abbauprodukte (CO2 = Kohlendioxid) nur noch unzureichend entsorgt und belasten den Organismus.

In der überwiegenden Zahl der Fälle entwickelt sich eine Herzmuskelschwäche über viele Jahre hinweg. Die Hauptursachen sind:

  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis)
  • Herzklappenfehler (Vitien)
  • andere Schädigungen des Herzmuskels (Kardiomyopathien)
  • Stoffwechselerkrankungen (wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen oder Schilddrüsenerkrankungen)

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