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| Blutdruck messen: Jetzt zeigt sich, ob die Werte
normal sind |
Das Messen des Blutdrucks tut nicht weh, ist nicht
unangenehm und dauert nicht lange es gibt also keinen Grund,
sich davor zu drücken.
Die Höhe des Blutdrucks lässt sich anhand
einer Blutdruckmessung erkennen. Beim Arztbesuch geschieht dies
in der Regel routinemäßig. Aber auch Apotheken bieten
den Service gegen eine geringe Gebühr an. Wer ein Blutdruckmessgerät
besitzt, kann seine Werte auch selbst ermitteln.
Die Messung erfolgt mit Hilfe einer aufblasbaren
Manschette am Oberarm. Durch das Aufpumpen der Manschette wird das
Blut im Oberarm zunächst gestaut. Dann wird die Luft wieder
abgelassen, wodurch sich der Druck auf die Arterie vermindert. Das
Herz presst wieder Blut in das Gefäß.
Mit einem Stethoskop, das der Arzt in der Ellenbeuge
über der Arterie aufsetzt, hört er dabei die Strömungsgeräusche
ab. Das erste hörbare Geräusch wird durch Zusammenziehen
des Herzens beim Pumpen erzeugt und gibt den oberen (systolischen)
Wert des Blutdrucks an. Wenn das Geräusch verschwindet, weil
das Blut wieder ungehindert fließen kann, liest der Arzt den
unteren (diastolischen) Wert ab. Das ist der Druck während
der Entspannungsphase des Herzens. Die Werte werden in Millimeter
Quecksilbersäule (mmHg) angegeben, das physikalische Maß
für Druck.
Um eine gesicherte Diagnose zu erhalten, sollten
mehrere Messungen durchgeführt werden mindestens drei
an zwei verschiedenen Tagen. Eine 24-Stunden-Messung mit einem speziellen
Gerät erfasst die Blutdruckschwankungen im Tagesverlauf.
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