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Eine Langzeitmessung ist immer dann sinnvoll,
wenn
- Verdacht auf Bluthochdruck besteht.
- eine so genannte Weißkittelhypertonie - die kurzzeitige
Blutdruckerhöhung beim Arztbesuch - ausgeschlossen
werden soll.
- die Heimmesswerte stark von den in der Arztpraxis gemessenen
Werten abweichen.
- eine Therapiekontrolle durchgeführt werden soll.
Wirkung, Wirkeintritt und Wirkdauer eines Medikaments können
so ermittelt werden.
- der Arzt überprüfen möchte, ob der Tag-Nacht-Rhythmus
des Patienten gestört ist, denn in der Nacht ist der
Blutdruck in der Regel um 10 bis 15 Prozent niedriger als
am Tag.
- krisenhafte Blutdruckanstiege, z. B. aufgrund von Kreislaufregulationsstörungen
vorliegen könnten.
- das Ausmaß bereits vorhandener Organschäden
in keiner Relation zu den gemessenen Werten der Gelegenheitsmessungen
steht.
- das kardiovaskuläre Risiko besser abgeschätzt
werden soll, als das bei Gelegenheitsmessungen möglich
ist.
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