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Wann spricht man von Bluthochdruck?

Blutdruck messen: Das Gerät zeigt an, ob der Blutdruck zu hoch liegt

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Ob man hohen oder normalen Blutdruck hat, kann man nur auf Grund von Messungen feststellen.

Arzt und Apotheken bieten das Messen des Blutdrucks an. Es gibt aber auch Blutdruckmessgeräte, die das Selbstmessen zu Hause ermöglichen. Die ermittelten Werte – ein oberer (der systolische) und ein unterer (der diastolische) – zeigen an, ob Ihr Blutdruck normal ist, oder ob der Arzt einschreiten muss. Liegt der Blutdruck im Ruhezustand (im Sitzen oder Liegen) bei wiederholten Messungen über 140 mmHg (systolisch), spricht man von Bluthochdruck oder Hypertonie. Damit zufällige Einflussgrößen, wie momentane Anspannung, kurzzeitige Belastung oder Angst vor der Behandlung, den Blutdruck nicht beeinflussen, sollte zur Erstdiagnose mehrfach gemessen werden. Die Messungen sollten mindestens dreimal durchgeführt werden und an zwei verschiedenen Tagen stattfinden.

Die folgende Tabelle zeigt die Bewertung der einzelnen Blutdruckbereiche und die dazugehörigen oberen (systolischen) und unteren (diastolischen) Werte:

Bewertung Oberer Wert (Systolischer Druck) Unterer Wert (Diastolischer Druck)
optimal bis 120 mmHg bis 80 mmHg
normal bis 130 mmHg bis 85 mmHg
hoch-normal 130-139 mmHg 85-89 mmHg
Hochdruck 140 mmHg und darüber 90 mmHg und darüber

Quelle: Hochdruckliga

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