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Wer ist betroffen?

Alt und jung, Frau und Mann: Jeden kann es treffen

Weder Jugend noch Geschlecht schützen vor Bluthochdruck. Spätestens oberhalb der 40 sollte jeder Vorsorge betreiben.

Die schlechte Nachricht: Jeder kann Bluthochdruck bekommen. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Die gute Nachricht: Bis zu den Wechseljahren haben Frauen einen gesundheitlichen Vorteil: Das weibliche Sexualhormon Östrogen schützt sie wirksam vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Schnitt beginnt die Erkrankung im Alter von 35 Jahren. Bei Erwachsenen über 40 Jahren ist jeder Fünfte betroffen. Das sind 12 bis 15 Millionen Bundesbürger! Ab dem 65. Lebensjahr leiden über die Hälfte aller Menschen an Bluthochdruck.

 

Besonders häufig erkranken folgende Personengruppen an Bluthochdruck:

  • Erwachsene mittleren und höheren Alters
  • Personen mit Übergewicht
  • Menschen, die häufig und viel Alkohol trinken
  • Diabetiker
  • Personen, die an Nierenerkrankungen leiden

Die Dunkelziffer bei dieser Erkrankung ist sehr hoch. Es wird vermutet, dass die Hälfte aller Menschen mit Bluthochdruck nichts von ihren erhöhten Werten ahnen. Der einzig sichere Weg, einen hohen Blutdruck frühzeitig zu erkennen, ist, ihn regelmäßig – mindestens einmal pro Jahr – zu messen oder messen zu lassen. Das gilt vor allem, wenn Familienmitglieder an Bluthochdruck leiden. Bereits Jugendliche aus hochdruckbelasteten Familien sollten sich einem regelmäßigen Check unterziehen, da eine erbliche Veranlagung für Bluthochdruck einen Risikofaktor darstellt. Nur so kann den langfristigen Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks vorgebeugt werden.

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