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| Gerade für Bluthochdruck- Patienten gilt
bei Kälte: Warm anziehen ! |
Wer sich im Winter im Freien ohne Handschuhe aufhält,
wird bald bemerken, wie seine Finger kalt werden.
Dieser Effekt beruht aber nicht allein darauf,
dass die Wärme an den Händen verloren geht. Er ist auch
darauf zurück zu führen, dass sich bei Kälte die
Blutgefäße zusammen ziehen. Und das wiederum geschieht,
weil der Körper versucht, die Wärme bei sich zu behalten.
Verantwortlich für die Gefäßverengung ist der Sympathikus.
Das ist der Nerv, der die Engstellung der Gefäße veranlaßt.
Was sich bei den Fingern als sinnvoll erweist,
kann gefährlich werden, wenn die Gefäßverengung
weite Teile des Körpers und insbesondere wesentliche Gefäße,
zum Beispiel die Herz-Kranzgefäße, betrifft.
Wenn also Kälte eine Verengung der Gefäße
hervorruft, weil der Körper einen Wärmeverlust verhindern
möchte, kann dadurch der Widerstand in den Blutgefäßen
steigen wobei gleichzeitig die Durchblutung sinken kann. Ein bestehender
Bluthochdruck kann sich, dadurch verschlimmern, insbesondere wenn
er nicht behandelt ist.
Eine Folge der Kälteauswirkungen auf die Gefäße
kann beispielsweise sein, dass es zu Durchblutungsstörungen
am Herzen kommt. Dabei können Schmerzen, wie bei einem Herzinfarkt
oder sogar ein Herzinfarkt entstehen.
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