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| Wer einen Hund hat, fühlt sich gesünder
(Foto Hermera) |
Bei Stress kann allein die Anwesenheit von einem
freundlichem Hund oder einer Katze die Herzfrequenz und den Blutdruck
senken.
Das zeigt eine Studie der Universität Buffalo,
USA, mit rund 240 Ehepaaren, von der eine Hälfte ein Haustier
besaß, die andere Hälfte nicht. Alle Paare setzte man
durch schwierige Kopfrechenaufgaben unter Stress. Die Haustierbesitzer
blieben dabei wesentlich ruhiger - und machten auch weniger Fehler.
Eine andere amerikanische Studie beschäftigt
sich mit Patienten nach Herzinfarkt oder Angina pectoris. Knapp
hundert Patienten, die Hälfte davon hatten ein Haustier, wurden
nach ihrer Entlassung aus der Klinik weiter beobachtet. Es stellte
sich heraus, dass im ersten Jahr 28 Prozent der Nicht-Tierhalter
verstarben, aber nur 6 Prozent der Patienten mit Haustier. Auffallend:
Vor allem Hundebesitzer hatten die höchste Überlebensrate.
Noch genauere Ergebnisse liefern zwei große
australische Studien: Wer einen Hund hat, fühlt sich gesünder,
geht nachweislich weniger zum Arzt und benötigt weniger Medikamente.
Auch haben Tierbesitzer häufig niedrigere Blutdruck- und Blutfettwerte
als Nicht-Tierhalter. Übrigens gilt das auch für Nicht-Tierhalter,
die z. B. nur stundenweise einen Hund betreuten.
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