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Bluthochdruck und Schlafstörungen

Bluthochdruck über Nacht?

Erholsamer Schlaf kommt bei vielen Deutschen zu kurz. Etwa zwölf Prozent schlafen nachts lediglich fünf Stunden oder weniger. Ein Drittel der Bevölkerung leidet regelmäßig unter Ein- oder Durchschlafstörungen.47 Falls auch Sie nachts keine Ruhe finden, sind Sie also nicht allein mit dem Problem. Wieso Bluthochdruck-Patienten Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten und wie Sie Ihren Schlaf verbessern können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Schlafmangel und Schlafstörungen fördern Bluthochdruck

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. In dieser Zeit laufen in unserem Körper zahlreiche Regenerationsprozesse ab.48 Es liegt daher auf der Hand, dass sich mangelnder oder gestörter Schlaf auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirkt. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck werden durch Schlafmangel und Schlafstörungen gefördert. Gründe hierfür sind, so Professor Dr. med. Bernd Sanner, dass der Körper in einen „Kampf-oder Flucht“-Modus versetzt wird, vermehrt Stresshormone freisetzt und Entzündungsaktivitäten erhöht. Das führe wiederum zu einem gestörten Blutzuckerstoffwechsel sowie zunehmender Gefäßverkalkung und fördere so langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck.47 

Schlafapnoe beeinflusst Wirkung blutdrucksenkender Medikamente

Nächtliche Atemaussetzer (sog. Schlafapnoe), können ebenfalls zu Bluthochdruck führen und bei Einnahme blutdrucksenkender Medikamente deren Wirkung beeinflussen. Wenn Sie Warnsignale Ihres Körpers – wie morgendliche Kopfschmerzen, unregelmäßiges Schnarchen oder anhaltende Erschöpfung – bemerken, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt darüber informieren und das Vorliegen einer Schlafapnoe ausschließen.49

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Tipps für die bessere Nachtruhe

Tipps, wie Sie nachts zur Ruhe finden

Nicht immer muss eine Schlafstörung mit Medikamenten behandelt werden. Bei Einschlafproblemen helfen zum Beispiel oft schon kleine Veränderungen. So kann es förderlich sein, wenn Sie sich ein abendliches Schlafritual angewöhnen. Etwa eine Stunde vor dem zu Bett gehen, sollten Sie Ihre Tagesaktivitäten einstellen und sich einer entspannenden Tätigkeit  widmen. Dies kann ein Abendspaziergang sein oder das Lesen eines Buches. Wichtig ist, dass Sie die Probleme des Tages nicht mit ins Bett nehmen. Um abzuschalten hilft es, unerledigte Aufgaben und belastende Gedanken in einem Notizbuch festzuhalten. Versuchen Sie regelmäßige Schlafzeiten einzuhalten, auch am Wochenende. Zudem sollten Sie Ihrer Schlafqualität zuliebe abends auf Alkohol verzichten.50

Informationen zum Thema Schlafstörungen und weitere Tipps, um einen gesunden Schlaf zu fördern, finden Sie außerdem hier.

  1. Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL. Stressfaktor Schlafmangel. Pressemeldung vom 28.04.2017
  2. R. Schlack et al. Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Erwachsenenbevölkerung. Bundesgesundheitsbl 2013; 56:740–748
  3. Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL. „Richtig Schlafen“ ist wichtig für Bluthochdruck-Patienten. Pressemeldung vom 19.11.2014
  4. U. Schäfer, E. Rüther. Gut schlafen - fit am Tag: ein Traum? ABW-Wissenschaftsverlag, 2004.
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