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Diagnose des Bluthochdrucks

Bluthochdruck kann bekanntlich lange Zeit ganz ohne Beschwerden verlaufen. Damit die meist symptomlose Erkrankung frühzeitig erkannt wird, sollte jeder – auch Sie und wenn Sie sich noch so fit fühlen – mindestens einmal im Jahr seinen Blutdruck überprüfen lassen. Das gilt besonders wenn Sie über 40 Jahre alt sind – weil ab diesem Alter das Erkrankungsrisiko zunimmt. Auch wenn Sie erblich vorbelastet sind, Übergewicht haben, an Fettstoffwechselstörungen – z. B. erhöhtem Cholesterinspiegel – leiden oder andere Erkrankungen (z. B. Diabetes) vorliegen, sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Arzt unumgänglich. Das ist umso wichtiger, wenn Sie nur wenig auf Ihre Ernährung achten, vielleicht unwissentlich zu viel Salz aufnehmen, oder Nikotin, Alkohol und Stress zu Ihrem Leben gehören. Schon kleine Änderungen können viel bewirken. Wer regelmäßige Bewegung in sein Leben integriert und sein Gewicht im Griff hat, hat schon viel gewonnen.1,4

Link 3110 Bluthochdruck und Kaffee

Sie sollten unbedingt sofort einen Arzttermin vereinbaren, wenn1,4

  • Ihnen bei mehreren Blutdruckmessungen erhöhte Werte aufgefallen sind.
  • der Blutdruck dauerhaft leicht erhöht ist.
  • Sie häufiger unter Kopfschmerzen oder Schwindel leiden und reizbar sind.
  • Sie ein Engegefühl im Brustraum verspüren.
  • in letzter Zeit öfter Symptome wie Atemnot, Müdigkeit, Herzklopfen, Beklemmungen, Schweißausbrüche oder Nasenbluten aufgetreten sind.

Das Arztgespräch

Wenn Sie zum Arzt zur Blutdruckmessung gehen, wird er zuvor im Gespräch mit Ihnen einiges erfragen: Was Sie essen, wieviel Sie sich bewegen und noch viel mehr – all das will der Arzt wissen, damit er Sie optimal behandeln kann.

Auf diese Fragen können Sie sich vorbereiten:1,4

  • Verlauf und Behandlung des Bluthochdrucks (sofern die Erkrankung bekannt ist): Wann und in welchem Zusammenhang ist der Bluthochdruck festgestellt worden? Sind Beschwerden vorausgegangen?
    Welche Behandlungsmaßnahmen wurden eingeleitet?
    Wurde die Therapie konsequent durchgeführt?
    Wie ist das derzeitige Befinden? usw.
  • Familiäre Vorbelastung: Sind bereits Herzerkrankungen oder ist ein Schlaganfall in der Familie aufgetreten?
  • Krankheiten als Risikofaktor: Sind bei Ihnen andere Krankheiten wie z. B. Diabetes, Nierenerkrankungen oder erhöhte Blutfettwerte festgestellt worden?
  • Einnahme von Medikamenten: Welche Medikamente nehmen Sie zurzeit ein? Nehmen Sie darüber hinaus noch weitere Präparate wie Aufputschmittel oder Drogen?
  • Lebens- und Ernährungsgewohnheiten: Rauchen Sie?
    Trinken Sie regelmäßig Alkohol?
    Essen Sie gerne deftige Mahlzeiten?
    Salzen Sie häufig nach?
    Treiben Sie Sport? usw.
  • Soziale und seelische Situation: Haben Sie oft beruflichen oder privaten Stress? Plagen Sie Ängste?
  1. Middeke M., Völker K., Laupert-Deick C. Bluthochdruck senken ohne Medikamente. Trias Verlag, Stuttgart, 2011
  2. Nolte A. Bluthochdruck: Vorbeugen, erkennen, behandeln. Stiftung Warentest, Berlin, 2. Aufl., 2014
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