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Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks

Ein ständig erhöhter Blutdruck, der unbehandelt bleibt, kann im Laufe der Zeit zu einer direkten Schädigung wichtiger Organe, z. B. Herz, Gehirn und Nieren, beitragen. Der erhöhte Blutdruck begünstigt darüber hinaus Schädigungen an den Blutgefäßen, die zu Verengungen und Verletzungen an der empfindlichen Innenhaut der Arterien führen können. An den verletzten Gefäßwänden lagern sich überschüssige Fett- und Kalkpartikel ab, die Entzündungen und Ablagerungen, sogenannten Plaques, hervorrufen. So entsteht Arteriosklerose – die häufigste Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 1,4

Die Organschäden durch Arterienverkalkung (Arteriosklerose) können verschiedene Beschwerden auslösen, je nachdem welche Gefäße bzw. Körperteile betroffen sind:

  • Herzkranzgefäße: Schmerzhaftes Engegefühl in der Brust (Angina pectoris), Herzinfarkt
  • Gefäße im Beckenbereich, Ober- oder Unterschenkel: schwere Durchblutungsstörungen, die sich in Form von Krämpfen und Schmerzen beim Gehen bemerkbar machen, der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), nicht heilende Geschwüre, Gefäßverschlüsse, Potenzstörungen
  • Hals- und Kopfschlagader: Bewegungs-, Sprach-, Empfindungs- oder Wahrnehmungsstörungen, Nachlassen der Leistungsfähigkeit des Gehirns
  • Auge: Schäden an den Arterien der Netzhaut mit Blutungen und Flüssigkeitsaustritt, bis zur Erblindung

Nutzen Sie regelmäßig die Kontrolltermine  – auch beim Augenarzt – für Ihre Gesundheitsvorsorge!

Zu direkten Organschäden kann es an folgenden Organen kommen:1,4,5

  • Am Herzen: Herzmuskelschwäche, Herzversagen und Herzrhythmusstörungen. Den meisten Menschen bekannt ist der Herzinfarkt, bei dem ein oder mehrere Herzkranzgefäße vollständig verstopfen.
  • Am Gehirn: Hirnblutung und Hirninfarkt. Werden die Blutgefäße immer stärker eingeengt, kann das Blut nicht mehr ungehindert fließen. Es kann schließlich zu einem vollständigen Gefäßverschluss kommen. Im Gehirn nennt man das Hirninfarkt (Schlaganfall). Jeder fünfte Schlaganfall endet tödlich. Bei vielen anderen bleiben Sprachstörungen oder Lähmungen zurück.
  • An den Nieren: Störungen der Nierenfunktion, bis hin zu Nierenversagen.
Risiko Bluthochdruck

Dieses breite Spektrum der Erkrankungen, die als Folge des Bluthochdrucks auftreten können, hat einen hohen Preis. Unter den zehn häufigsten Todesursachen in Deutschland sind fünf Herz-Kreislauf-Erkrankungen vertreten: chronische ischämische Herzkrankheit, akuter Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall, hypertensive Herzkrankheit.

Aber Sie können Ihr Risiko verringern!

Ein Absinken von zwei mmHg führt im Bevölkerungsdurchschnitt zu einer Verringerung der tödlichen Schlaganfallrate um zehn Prozent.4 Neben Sport und ausgewogener Ernährung können moderne Arzneimittel und Arzneimittelkombinationen dazu beitragen, Organschäden vermeiden zu helfen, die durch den Bluthochdruck bedingt sind.

Oftmals sind zwei oder mehr Medikamente  notwendig, um den Zielblutdruck zu erreichen. Die gängigsten Wirkstoffe gegen Bluthochdruck gibt es mittlerweile auch als sogenannte Kombinationspräparate. Hier sind in einer einzigen Tablette zwei oder drei Wirkstoffe kombiniert, die im günstigsten Falle nur 1 x täglich eingenommen werden müssen. Dies erspart die tägliche Einnahme mehrerer Blutdruckmedikamente und erleichtert die Behandlung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Therapievereinfachungen.

Die Blutdrucksenkung trägt dazu bei, Herz- und Kreislauf gesund zu erhalten, damit Sie sich lange an einem aktiven Lebenstil erfreuen können.6

Bluthochdruck ist eine Herzenssache

Durch die Arteriosklerose werden die Arterien nicht nur starrer und unbeweglicher. Sie verengen sich immer mehr – im schlimmsten Fall bildet sich ein kompletter Verschluss. Je nach Lage des Gefäßverschlusses kommt es z. B. zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die schrittweise Verengung der Blutgefäße erhöht zusätzlich den Widerstand gegen den Blutfluss und lässt auf diese Weise den Blutdruck weiter steigen.

Das Herz kann durch einen ständig erhöhten Blutdruck geschädigt werden.

Das Herz muss bei verengten Gefäßen häufiger schlagen und ständig mit voller Kraft pumpen. Die Mehrbelastung des Herzens führt zu einer Verdickung des Herzmuskels. Im Laufe der Zeit reicht die Blutzufuhr zum Herzen nicht mehr aus, um den vergrößerten Herzmuskel selbst mit Nährstoffen zu versorgen. Das Herz wird unterversorgt. Die Folge: Das Muskelgewebe wird in Bindegewebe umgewandelt, es kommt zu einer Herzerweiterung. In der Spätphase entwickelt sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Das Herz kann schließlich schlapp machen und versagen.

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  1. Middeke M., Völker K., Laupert-Deick C. Bluthochdruck senken ohne Medikamente. Trias Verlag, Stuttgart, 2011
  2. Nolte A. Bluthochdruck: Vorbeugen, erkennen, behandeln. Stiftung Warentest, Berlin, 2. Aufl., 2014
  3. www.internisten-im-netz.de (letzter Zugriff 11.01.2016)
  4. www.gbe-bund.de „Sterbefälle für die 10 häufigsten Todesursachen ab 1998“ (letzter Zugriff 11.01.2016)
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