Hochdruck Aktuell UCB

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Was sind die Risikofaktoren für Bluthochdruck?

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die die Entstehung von Bluthochdruck begünstigen:

  • Erbliche Veranlagung
  • Störungen des Fettstoffwechsels (z. B. erhöhte Cholesterinwerte)
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Vermehrter Alkoholgenuss
  • Übermäßige Salzzufuhr
  • Bewegungsmangel
  • Ständiger Stress
  • Medikamente (z. B. Antibabypille, Rheumamittel)

Auch wenn Sie nicht alle Risikofaktoren ausschalten oder beeinflussen können (z. B. erbliche Veranlagung), gibt es Möglichkeiten, durch das eigene Verhalten Risikofaktoren zu minimieren. Ihr Körper dankt es Ihnen.1,4,7

Wer ist besonders häufig betroffen?

Besonders häufig erkranken folgende Personengruppen an Bluthochdruck:

  • Erwachsene mittleren und höheren Alters
  • Personen mit Übergewicht
  • Menschen, die häufig und viel Alkohol trinken
  • Diabetiker
  • Personen, die an Nierenerkrankungen leiden
  • Raucher

Männer und Frauen, Jung und Alt

Generell gilt: Weder Jugend noch Geschlecht schützen vor Bluthochdruck. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte jeder Vorsorge betreiben. Nur jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat unbehandelt einen optimalen Blutdruck.7

1)Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte jeder Vorsorge betreiben.

Im Schnitt beginnt die Erkrankung im Alter von 35 Jahren. Bei Erwachsenen über 40 Jahren ist nahezu jeder Fünfte betroffen. Insgesamt leiden etwa 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland an Bluthochdruck!7

Bis zum 59. Lebensjahr sind Männer häufiger von Bluthochdruck betroffen als Frauen. Denn bei Frauen schützt das weibliche Sexualhormon Östrogen den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel. Dadurch steigt in der Gruppe der über 50-jährigen Frauen die Anzahl der von Bluthochdruck Betroffenen deutlich an. In der Gruppe der 60- bis 69-Jährigen liegt bei mindestens jedem Zweiten, unabhängig vom Geschlecht, eine bekannte Hypertonie vor. Über dem 70. Lebensjahr leben sogar drei von vier Menschen mit Bluthochdruck.2

Anteil der Menschen mit bekannter Hypertonie, getrennt nach Alter und Geschlecht

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Modifiziert nach Neuhauser H., Sarganas G.7

Der einzig sichere Weg, einen hohen Blutdruck frühzeitig zu erkennen, ist, diesen regelmäßig – mindestens einmal pro Jahr – zu messen oder messen zu lassen.

Stress lass nach!

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Stress sich negativ auf die Blutdruckwerte auswirkt. Wenn Sie ständig unter Strom stehen, sollten Sie auf die Bremse treten – der Gesundheit zuliebe.

 

2)Stress wirkt sich negativ auf die Blutdruckwerte aus.

Bei jeder Stresssituation läuft in unserem Körper ein Reiz-Reaktions-Schema ab. Energiereserven werden kurzfristig in Form von Zucker mobilisiert und das Reaktionsvermögen stark erhöht. Ein Mechanismus, der unseren Urahnen zum Überleben diente, der es ihnen ermöglichte, in bedrohlichen Situationen zu kämpfen oder zu fliehen:

  • Das vegetative (willentlich nicht beeinflussbare) Nervensystem wird aktiviert.
  • Der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Nebennieren schütten die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin aus.
  • Die Blutgefäße verengen sich.
  • Die Herzfrequenz nimmt zu, weil der Körper vermehrt Sauerstoff benötigt.
  • Blutdruck und Blutzuckerspiegel steigen an.
  • Die Blutgerinnung wird erhöht, so dass die Blutplättchen leichter zusammenkleben.
  • Zudem wird die Tätigkeit der Geschlechts- und Verdauungsorgane herabgesetzt, die Atmung beschleunigt, die Muskeln angespannt und die Pupillen weiten sich.

In der heutigen Zeit ist so eine Stressreaktion für den Körper auf Dauer eine Belastung. Daher sollte auf eine Stressphase immer eine Phase der Entspannung folgen. Durch Stressfaktoren, die nicht abgebaut werden und dauerhaft auf den Menschen einwirken, steht der Körper im wahrsten Sinne des Wortes ständig unter Strom. Das natürliche Gleichgewicht gerät aus der Balance. Das kann im Laufe der Zeit zu schweren körperlichen und seelischen Krankheitssymptomen führen. Neben Erkrankungen des Immun- und Verdauungssystems, Stoffwechselstörungen oder Allergien können auch Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Folge sein. Deshalb ist es wichtig, die Stressspirale zu durchbrechen.

Wetter: Kalt oder heiß?

Ob Sommer oder Winter, der Organismus passt sich ständig an Temperaturschwankungen und Luftdruckänderungen an, ohne dass wir das spüren. Zwar empfinden manche Menschen einen Wetterwechsel als Belastung, aber grundsätzlich stellen die jahreszeitlichen Temperaturen in unseren Breiten kein Gesundheitsrisiko dar.

Doch für Sie als Bluthochdruck-Patient sieht die Lage etwas anders aus. Kälte kann nämlich zu einer zeitweisen Verengung der Blutgefäße führen. Damit besteht die Gefahr, dass der Blutdruck steigt und das Herz nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird. Eine Folge der Kälteauswirkungen auf die Gefäße kann beispielsweise sein, dass es zu Durchblutungsstörungen am Herzen kommt. Dabei können Schmerzen, wie bei einem Herzinfarkt, oder sogar ein Herzinfarkt entstehen.

3)An kalten Tagen sollten Bluthochdruck-Patienten körperliche Anstrengung vermeiden.

Deshalb sollten Sie bei Kälte vorsichtig sein und vor allem im Freien keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten, wie beispielsweise Schneeschaufeln, verrichten. Denn gerade die Belastung kann bei kalten Temperaturen eine Verstärkung des Hochdrucks und seiner Symptome bewirken.

Ärzte empfehlen deshalb Betroffenen, an kalten Tagen körperliche Anstrengung zu vermeiden.

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  1. Middeke M., Völker K., Laupert-Deick C. Bluthochdruck senken ohne Medikamente. Trias Verlag, Stuttgart, 2011
  2. www.hochdruckliga.de (letzter Zugriff 12.01.2016)
  3. Nolte A. Bluthochdruck: Vorbeugen, erkennen, behandeln. Stiftung Warentest, Berlin, 2. Aufl., 2014
  4. Neuhauser H., Sarganas G. (2015: Hoher Blutdruck: Ein Thema für alle. Hrsg. Robert Koch-Institut Berlin, GBE kompakt 6(4). www.rki.de (Stand 16.12.2015)
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