Hochdruck Aktuell UCB

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Behandlungsmöglichkeiten nach einem Ereignis

Ziel der medikamentösen Therapie ist es, einen (erneuten) Infarkt oder Schlaganfall zu vermeiden. Zu der ohnehin langen Liste an Dingen, die sie in ihrem Alltag  beachten sollten, kommen mehrere, täglich einzunehmende Tabletten hinzu. Oft tritt bei vielen Betroffenen damit auch die Angst vor den Nebenwirkungen auf. Scheuen Sie sich nicht, diese Befürchtungen mit Ihrem Arzt zu besprechen! Denn so kommen Sie zu zufriedenstellenden Lösungen für sich und Ihre Gesundheit. Die Medikamente und Wirkstoffkombinationen, die Ihnen Ihr Arzt verschreibt, sind praxiserprobt und ermöglichen eine individuell auf Sie zugeschnittene Behandlung.

Bei einem hohen Risiko wird vielen Betroffenen eine Kombination von mehreren Wirkstoffen zur Senkung der verschiedenen Risikofaktoren verschrieben:

Bluthochdruck wird mit blutdrucksenkenden Mitteln, den sogenannten Antihypertensiva, behandelt. Die Neigung zur Blutgerinnung wird zum Beispiel durch Gerinnungshemmer vermindert, sodass das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln sinkt.74 Sinkt der Cholesterinspiegel durch einen gesunden Lebensstil nicht auf normale Werte, kommen cholesterinsenkende Medikamente zum Einsatz.75 Aus Ihrem Medikationsplan, den Ihr Arzt für Sie erstellt, können Sie ersehen, wie viele und wie oft am Tag Sie welche Medikamente einnehmen müssen.

Medikamenteneinnahme so einfach wie möglich

Besonders nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ist es wichtig, durch die passende medikamentöse Therapie einen erneuten Infarkt zu verhindern. Häufig spielen aber mehrere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung oder eine Kombination eine Rolle. Das wiederum bedeutet eine größere Menge benötigter Medikamente für Sie. Würde es Ihnen leichter fallen die Behandlungsanweisung Ihres Arztes zu befolgen, wenn Sie weniger Medikamente nehmen müssten? Da gibt es eine Möglichkeit, Ihrem Wunsch nachzukommen. Mit sogenannten Kombinationspräparaten - das sind Tabletten, die mehrere Wirkstoffe enthalten. So kann die Anzahl der Tabletten, die Sie jeden Tag einnehmen, reduziert werden. 

Falls Sie sich fragen, ob auch für Sie eine solche Kombinationstherapie individuell geeignet ist, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an! Die Wirkstoffzusammensetzungen sind vielfältig, gehen weit über die Behandlung von Bluthochdruck hinaus und Ihr Arzt kann Sie beraten, ob es auch für Sie ein passendes Präparat gibt.76

  1. Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V. Thrombose und Lungenembolie. Venen Ratgeber. 2015
  2. Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. Cholesterin-Ratgeber. 5. Auflage. 2014
  3. https://www.herzbewusst.de/angina-pectoris-herzinfarkt/herzinfarkt-sypmtome-vorsorge/herzinfarkt-vorbeugen (letzter Zugriff am 22.09.2017)
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