Hochdruck Aktuell UCB

Top of this page
Skip navigation, go straight to the content

Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Jährlich gibt es etwa 17 Millionen Herz-Kreislauf bedingte Todesfälle. Wussten Sie, dass davon bis zu 80% vermieden werden könnten? Der Grund: die wichtigsten Risikofaktoren sind bekannt und auch die Möglichkeiten das Risiko zu verringern. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko:

Lesen Sie hier, wie Sie einiges selbst in die Hand nehmen können, um einem (weiteren) Herzinfarkt oder Schlaganfall aktiv vorzubeugen.

Die Abbildung veranschaulicht die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach einem ersten Herzinfarkt oder Schlaganfall:

image description

[mod. nach Volpe M, 2012]

 

Bluthochdruck

Bluthochdruck  (Hypertonie) liegt vor, wenn der Blutdruck dauerhaft über einem Wert von 140/90 mmHg liegt. Achten Sie auf Ihren Bluthochdruck, denn unbehandelt kann dieser zu schwerwiegenden Folgeschäden an den Organen (vor allem dem Herzen, aber auch an den Nieren und Gefäßen) führen. Dies kann eine Arteriosklerose begünstigen, die vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zugrunde liegt.73 Lesen Sie hier mehr über Bluthochdruck und dessen Symptome, Ursachen und Diagnose.

Blutdruckmessung am Patienten

Blutgerinnung

Sie kennen es bestimmt auch: Ein kleiner Schnitt am Finger ist zwar schmerzhaft und ärgerlich, aber meistens ist eine äußere Wunde schnell verkrustet. Dafür sorgt das Blut, das gerinnt und die Verletzung so verschließt. Dieser Schutzmechanismus ist bei äußeren Wunden sehr hilfreich, innerhalb der Gefäße aber problematisch. Hier muss das Blut ungehindert fließen können, um unseren Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) innerhalb eines Gefäßes, wird dieser Fluss gestört.74

Damit das Blut nicht verklumpt und die Gefäße an Engstellen verstopft, wird die Gerinnungsneigung des Blutes mit blutverdünnenden Medikamenten herabgesetzt. Es gerinnt weniger schnell und das Risiko für Thrombosen oder Embolien sinkt.

Fettstoffwechselstörung

Fette sind lebensnotwendige Bestandteile unserer Ernährung und unseres Körpers. Zu diesen Fettstoffen gehört auch Cholesterin. Es wird z. B. für den Aufbau von Hormonen und Vitamin D benötigt. Zum Teil stellt unser Körper Cholesterin selbst her, zum Teil nehmen wir es mit der Nahrung auf. Im Körper wird es überwiegend durch die Bindung an zwei Lipoproteine transportiert, dem HDL (Lipoprotein hoher Dichte) und LDL (Lipoprotein niedriger Dichte). Das LDL befördert Cholesterin von der Leber zu den Zellen, das HDL von den Zellen zur Leber. Da in der Leber Cholesterin abgebaut wird, wird das HDL auch als gutes Cholesterin bezeichnet. Ein erhöhter LDL-Wert hingegen steigert das Risiko für das Fortschreiten einer Arteriosklerose.68

Sie können selbst dazu beitragen, dieses Risiko zu vermindern! Besonders hilfreich ist es, einen gesunden Lebensstil dauerhaft und gewissenhaft durchzuführen und Ihre medikamentöse Behandlung zu unterstützen.75

Fettstoffwechselstörung
  1. Bundesministerium für Bildung und Forschung. Herz in Gefahr? 2015
  2. WHO. Cardiovascular diseases. http://www.euro.who.int/en/health-topics/noncommunicable-diseases/cardiovascular-diseases/cardiovascular-diseases2 (letzter Zugriff am 19.09.2017)
  3. Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL. Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. Bluthochdruck wirksam bekämpfen. https://www.hochdruckliga.de/bluthochdruck.html (letzter Zugriff am 19.09.2017)
  4. Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V. Thrombose und Lungenembolie. Venen Ratgeber. 2015
  5. Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. Cholesterin-Ratgeber. 5. Auflage. 2014
Kostenloser Kontakt
Vergrößern von Texten und Bildern:

Sie können Ihre Seite im Browser beliebig vergrößern oder verkleinern.

  • Vergrößern

  • Zum Vergrößern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "+". Für Mac-User: "Befehl" und "+".
  • Verkleinern

  • Zum Verkleinern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "-". Für Mac-User: "Befehl" und "-".