Älteres Paar genießen, gesundes Frühstück zusammen in der Küche | © Adobestock -	© Art_Photo
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Alltag, Beruf und Partnerschaft bei Bluthochdruck

Für den Alltag gilt: Nehmen Sie den Druck heraus. Vermeiden Sie Hektik und Stress. Im täglichen Leben gibt es viele Gelegenheiten, bei denen Sie mit kleinen Maßnahmen aktiv etwas für mehr Gelassenheit tun können. Regen Sie sich beispielsweise nicht über jede Kleinigkeit auf, sondern gehen Sie es locker an. Ihr Blutdruck wird es Ihnen danken. Körperliche Anstrengungen, die mit starkem Pressen einhergehen, sind möglichst zu vermeiden. Tragen Sie keine schweren Lasten, wie z.B. Wasserkästen. Und falls bei Ihnen ein Umzug ansteht: Holen Sie sich lieber Hilfe. Schleppen Sie Möbel und Umzugskisten nicht selbst!1,2,3

Werden Sie aktiv und bauen Sie im Alltag mehr Bewegung, Sport und Entspannung ein. Wenn Sie dann noch auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten, haben Sie bereits viel für Ihr Wohlbefinden, Ihre Gesundheit und damit für die Normalisierung Ihres Blutdruckes getan.1,2,3

 

Auf den Hund zu kommen kann helfen 

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich einen Hund anzuschaffen?

Was das mit Bluthochdruck zu tun hat? Sehr viel. Er kann zwar nicht den Arzt oder Medikamente ersetzen. Doch durch die Freude an der Beschäftigung mit dem Vierbeiner werden Endorphine, sog. "Glücksstoffe", im Gehirn freigesetzt. Stress und Anspannung verschwinden, die Gefäße entspannen sich – und das wirkt sich günstig auf Ihren Blutdruck und die Herzfrequenz aus. Der Hund fordert von Ihnen regelmäßige und ausdauernde Bewegung. „Gassi gehen“ ist für Frauchen oder Herrchen das beste Training. Bewegung verbessert die Herzleistung, normalisiert die Blutfette und hilft, Übergewicht zu reduzieren.1,2,3

Einen Hund aufzunehmen, ist eine wichtige Entscheidung, die genau überlegt sein muss. Sind Sie unentschlossen, können Sie zunächst ausprobieren, ob ein Haustier zu Ihnen passt. Viele Tierheime bieten an, stundenweise mit einem Leihhund Gassi zu gehen.1,2,3

 

Ruhe und Gelassenheit auch bei der Tabletteneinnahme 

Bei vielen Menschen kann die Sorge um die richtige Einnahme der vom Arzt verschriebenen Medikamente zu Stress führen. Das Therapieregime ist mehr oder weniger komplex. Es gibt nicht selten eine größere Anzahl an Tabletten, ggf. auch unterschiedliche Einnahmezeitpunkte: Oftmals beschäftigt Menschen mit Bluthochdruck angesichts dieser Vielzahl von Medikamenten die Frage: Habe ich alle Arzneimittel nach Vorschrift eingenommen? Auch dies kann Stress verursachen. Dosier- und Erinnerungshilfen können hier zu mehr Sicherheit und innerer Ruhe beitragen.1,2,3

Hat Ihnen Ihr Arzt mehrere Tabletten zur Behandlung Ihres Bluthochdrucks verschrieben? Dann sprechen Sie Ihn darauf an, ob bei Ihnen eine Kombinationstherapie möglich ist. Sie müssen dann nur noch eine einzelne Tablette einnehmen, in der die Wirkstoffe zur Blutdrucksenkung kombiniert sind. Das vereinfacht die Behandlung. Weniger Tabletten bedeuten weniger Stress und mehr Komfort bei der Einnahme.1,2,3


  1. Middeke M., Völker K., Laupert-Deick C. Bluthochdruck senken ohne Medikamente. Trias Verlag, Stuttgart, 2011
  2. Nolte A. Bluthochdruck: Vorbeugen, erkennen, behandeln. Stiftung Warentest, Berlin, 2. Aufl., 2014
  3. www.hochdruckliga.de (letzter Zugriff 09.04.2021)
  4. Bildquelle: Adobestock - Art_Photo