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START-Studie zeigt Unterschiede beim Therapieerfolg: Single Pill statt einzelner Tabletten

Liebe Patientin, lieber Patient,

einfach weniger Tabletten einnehmen und schon stimmt das Therapieergebnis? 

Genau das funktioniert, wenn eine Tablette mehrere Wirksubstanzen in sich vereint. Das heißt: weniger Tabletten, einfachere Einnahme und somit die Chance auf volle Wirkentfaltung.

Und nicht nur das:
Studien zeigten, je weniger Tabletten ein Patient einnehmen muss, desto höher ist die Zuverlässigkeit bei der Einnahme.

 

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Dabei gilt aber:
Nur das, was Sie regelmäßig einnehmen, kann auch wirken. Wer also der Empfehlung des Arztes verlässlich folgt und seine Medikamente regelmäßig und in der richtigen Dosierung einnimmt, trägt entscheidend dazu bei, dass sich eine Erkrankung bestmöglich behandeln lässt. Diese Grundregel gilt neben der vom Arzt empfohlenen Medikamenteneinnahme auch für eine gesunde Lebensführung wie z.B. regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und mehr Gelassenheit im Alltag.
In der Fachsprache sind für Therapietreue auch die Begriffe Compliance (wörtlich: Einwilligung, Zustimmung) oder Adhärenz (aus dem Englischen „adherence“ – sich an die Vorgaben halten) gebräuchlich. Ärzte wünschen sich, dass Sie als Patientin oder Patient aktiv dabei mitwirken, dass die Therapie gelingt. 

 

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Chronisch Erkrankte müssen häufig viele Medikamente einnehmen

Insbesondere chronisch erkrankte Patienten, die z.B. an Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen leiden, müssen häufig mehrere Medikamente mit jeweils unterschiedlichen Wirkstoffen einnehmen. Es können drei, fünf oder – nicht selten – sogar deutlich mehr Tabletten sein. Das belastet verständlicherweise viele Menschen. Zum einen fällt es ihnen schwer, den Überblick zu behalten. Zum anderen fühlen sie sich dadurch permanent an ihre Erkrankung(en) erinnert. Und wer will sich schon ständig damit auseinandersetzen? 

Untersuchungen haben gezeigt, dass es die meisten Patienten begrüßen würden, die Anzahl ihrer Medikamente zu reduzieren. Leider führt dieser Wunsch oftmals dazu, dass sie lebensnotwendige Arzneimittel einfach weglassen oder unregelmäßig einnehmen. Aber das kann nicht die Lösung sein.

Therapieziele erreichen und Spätfolgen verhindern

Die moderne Bluthochdrucktherapie beginnt zumeist mit einer Kombination aus zwei verschiedenen Substanzen. Das liegt daran, dass sich der Blutdruck über verschiedene Mechanismen regulieren lässt. Die Kombination von Wirkstoffen, die an unterschiedlichen Stellschrauben gleichzeitig ansetzen, kann die Wirkung der einzelnen Substanzen verstärken, unangenehme Nebenwirkungen jedoch reduzieren. Denn durch die Kombination sind die einzelnen Wirkstoffe niedriger dosiert. Man spricht von „synergistischen Effekten“.

Ein gut eingestellter Blutdruck ist ein wichtiges Therapieziel. Denn das trägt dazu dabei, schwerwiegende Spätfolgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden und ermöglicht den Betroffenen so über viele Jahre ein gesünderes Leben und eine bessere Lebensqualität.

Gleiches gilt auch für Patienten, die unter Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck leiden oder bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall durchlitten haben.

Auch Ihnen fällt es schwer, regelmäßig an die Einnahme Ihrer Medikamente zu denken? Oder Sie fühlen sich unwohl damit, so viele Medikamenten einzunehmen? Es gibt Lösungen, die Ihnen dabei helfen, Ihre Therapieziele leichter zu erreichen.

 

Single Pill: Weniger Tabletten, ohne auf Wirkstoffe zu verzichten

Oftmals lassen sich – wie von den medizinischen Fachgesellschaften empfohlen – mehrere therapeutisch notwendige Wirkstoffkombinationen in einer Tablette zusammenfassen. Dadurch reduziert sich die Anzahl der täglich einzunehmenden Tabletten – ohne auf notwendige Wirkstoffe zu verzichten. 

Und das ist gut so:
Denn wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt: Mit jeder Tablette weniger, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass alle Medikamente eingenommen werden. Ein weiteres Studienergebnis: Dadurch, dass Patienten nur eine anstatt zwei oder drei Tabletten benötigen, fällt ihnen die Einnahme leichter.

Die aktuelle START-Studie hat untersucht, welche Auswirkungen es hat, wenn ein Patient mehrere Wirkstoffe in einer einzigen Tablette zusammengefasst einnimmt („Single Pill-Therapie“), anstatt in einer sogenannten „losen Kombination“ in Form mehrerer, wirkstoffgleicher Einzeltabletten. 

Nach Erkenntnissen aus der START-Studie zeigten sich deutliche Unterschiede zugunsten der Single Pill-Therapie. Denn diese verringert die Menge der einzunehmenden Tabletten – beinhaltet jedoch alle therapeutisch notwendigen Substanzen. So trägt sie dazu bei, dass sich eine Grunderkrankung nicht zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, weiterentwickelt. Die zuverlässige Einnahme von Medikamenten fällt vielen Patienten mit der Single Pill leichter. Die Vereinfachung der Medikation kann somit die regelmäßige Einnahme der Medikamente fördern und weitreichenden Einfluss auf das gesamte Leben der Patienten haben.

Sprechen Sie daher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darauf an, ob sich Ihre Therapie vereinfachen lässt und sich Substanzen in einer einzigen Tablette zusammenfassen lassen.

 
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