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Wasser bringt den Blutdruck in Schwung

Wir Menschen bestehen zu rund zwei Dritteln aus Wasser.89 Auch der Flüssigkeitsanteil des Blutes in unseren Adern ist entsprechend hoch und wird streng reguliert. 

Aber was passiert, wenn Sie entwässernde Medikamente einnehmen müssen? Und sollten Sie vielleicht weniger trinken, um den Blutdruck in den Griff zu bekommen? Weit gefehlt! In diesem Beitrag erfahren Sie, warum es für Sie wichtig ist, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Mit Wasser können Sie sogar Ihren Energieverbrauch steigern und den Blutdruck stabilisieren. 

Immer ein Glas Wasser zur Hand

Gerade wenn sogenannte „Wassertabletten“ also Diuretika Teil Ihrer Behandlung sind, ist es ganz wichtig, dass Sie ausreichend trinken. Sie unterstützen damit Ihre Nieren bei der wichtigen Aufgabe das Blut von Abfallprodukten zu reinigen. Ein Tipp: Trinken Sie gleichmäßig über den Tag verteilt immer wieder ein Glas Wasser. Das stärkt Ihren Kreislauf und hält Ihren Wasserhaushalt stabil. Das gilt insbesondere an heißen Tagen, wenn Sie schwitzen oder an Durchfall leiden.90

Sparen Sie nicht an Ihrer täglichen Trinkmenge, auch wenn Sie dann aufgrund der Behandlung häufiger zur Toilette müssen. Denn Wasser ist gesund! Wissenschaftler haben unter anderem herausgefunden, dass der Genuss von Wasser die Leberzellen anregt, den Energieverbrauch erhöht und den Blutdruck stabilisiert.91

Wasser bringt den Blutdruck in Schwung

Forscher haben herausgefunden, dass bei der Aufnahme einer großen Flüssigkeitsmenge, beispielsweise eines ½ Liter Wassers in kurzer Zeit, der Blutdruck messbar ansteigt.92 Aber bereits nach 30 Minuten hat der Körper seinen Blutdruck wieder auf den ursprünglichen Wert eingestellt. Wenn Sie Ihren Blutdruck selber kontrollieren, lassen Sie darum zwischen dem Trinken von viel Flüssigkeit und der Messung eine halbe Stunde verstreichen. 

Die Wissenschaftler erklären sich den blutdrucksteigernden Effekt mit einer Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Das ist eine wichtige Schaltzentrale für den Kreislauf und den Stoffwechsel. Mit der Wasseraufnahme steigt auch der Energieverbrauch des Körpers merklich an.91 Es werden Kalorien verbrannt ohne, dass Sie sich dafür anstrengen müssen.

Was trinken, was nicht?

Achten Sie bei der Auswahl der Getränke auf den Inhalt. So führt etwa der Konsum von Softdrinks – sie sind mit künstlicher Fruktose gesüßt – zu einer deutlichen Erhöhung des Blutdrucks.93 Auch Alkohol erhöht den Blutdruck. Daher lohnt es sich, den Alkoholkonsum stark einzuschränken oder besser noch, ganz darauf zu verzichten. 

Bei Mineralwassern sollte auf den Anteil von Natriumchlorid (Salz) geachtet werden, da Natrium ebenfalls den Blutdruck in die Höhe treibt. Unser Körper braucht unbedingt Salz, aber es sollte nur in begrenzter Menge zugeführt werden; mit unserer Nahrung nehmen wir etwa zehn bis zwölf Gramm Kochsalz zu uns. Das ist etwa doppelt so viel, wie unser Körper benötigt. Mit Bluthochdruck sollten Sie nicht mehr als fünf Gramm Kochsalz pro Tag aufnehmen.

Gegen Schwindel – Trinken

Kennen Sie das? Sie bekommen Schwindelgefühle, wenn Sie aus dem Sitzen schnell aufstehen, weil der Blutdruck nicht schnell genug nachreguliert wird. Normalerweise wird beim Aufstehen der Herzschlag erhöht und die Blutgefäße ziehen sich zusammen, wodurch sich der Blutdruck erhöht. Geschieht dies nicht, überkommt den Betroffenen Schwindel und er kann ohnmächtig werden. In diesem Fall kann vor dem Aufrichten ein großes Glas Wasser helfen.91

  1. Pschyrembel online. www.pschyrembel.de (letzter Zugriff: 17.05.2018)
  2. Nolte A. Bluthochdruck: Vorbeugen, erkennen, behandeln. Stiftung Warentest, Berlin, 2. Aufl., 2014
  3. Jordan J; Druckpunkt (Magazin der Deutschen Hochdruckliga e.V.; Ausgabe 2/2011: 8-9
  4. Callegaro CC et al., J Hum Hypertens 2007;21(7):564-570
  5. Brown IJ et al., Hypertension 2011; 57(4):695-701
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