Stetoskop und ein rotes Herz auf blauem Hintergrund
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Bluthochdruck und Schwangerschaft

Etwa jede zehnte Frau ist von schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck (Gestose oder Präeklampsie) betroffen. Vor allem…

  • junge Erstgebärende,
  • Spätgebärende,
  • Übergewichtige
  • und Frauen, die an Diabetes leiden.

Die Erkrankung tritt meist im letzten Drittel der Schwangerschaft auf. In Verbindung mit dem Bluthochdruck kommt es zu Wassereinlagerungen (Ödemen) in Beinen, Händen und im Gesicht sowie zu vermehrter Eiweißausscheidung im Urin. Vermutlich spielen hormonelle Einflüsse, Stoffwechselstörungen, immunologische Vorgänge oder Vererbung eine Rolle.1

Sollten Sie unter einer Schwangerschaftshypertonie leiden, kann in Absprache mit Ihrem Arzt der Blutdruck normalerweise gut reguliert werden. Besondere Bedeutung kommt dabei den nicht-medikamentösen Maßnahmen zu. Das heißt in diesem Fall vor allem Schonung, viele Ruhepausen, keine belastenden Tätigkeiten.

Wenn Sie Ihren Bluthochdruck in der Schwangerschaft engmaschig überwachen lassen, ist ein zu hoher Blutdruck in der Regel unbedenklich für Sie und Ihr Kind. Wichtig ist jedoch: Den Blutdruck regelmäßig checken (zu lassen).

 

 


  1. Nolte A. Bluthochdruck: Vorbeugen, erkennen, behandeln. Stiftung Warentest, Berlin, 2. Aufl., 2014
  2. Bildquelle: Adobestock - vladimirzuev